Bundesrat ergreift Massnahmen gegen den Fachkräftemangel in der Pflege

Damit die NPO-Spitex qualitativ hochstehende Leistungen erbringen kann, braucht es genügend und bedarfsgerecht ausgebildetes Personal.

Im Herbst 2016 ist der Versorgungsbericht von OdASanté und GDK erschienen, der auf einen künftig verstärkten Fachkräftemangel im Pflege- und Betreuungsbereich hinweist. Nun will auch der Bundesrat Projekte unterstützen, um mehr Fachkräfte für die Langzeitpflege zu gewinnen. Es geht einerseits um die finanzielle Unterstützung von Kursen für den Wiedereinstieg von Fachpersonen sowie um Massnahmen zur konkreten Verbesserung der Arbeitsumgebung. Der Spitex Verband Schweiz wird sich im Rahmen der Fachkräfteinitiative an der Umsetzung der Massnahmen beteiligen.

Die NPO-Spitex bietet attraktive Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass dies auch weiterhin so bleibt. Wie eine interne Untersuchung zeigt, ist die Arbeitszufriedenheit bei der Non-Profit-Spitex hoch. Die Arbeit wird als anspruchsvoll, interessant und befriedigend beschrieben. Bei der NPO-Spitex arbeiten viele Fachkräfte in einem Teilzeitpensum, hier sind weitere Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefragt. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass die Berufsverweildauer erhöht werden kann.

Seit einigen Jahren ist die Ausbildungstätigkeit in der Spitex gestiegen, es sind jedoch zusätzliche Anstrengungen der Betriebe nötig. Die Spitex leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Fachkräftemangel.

 

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