Aktuelles zu den Administrativverträgen

Regelung der Abgabe von Mitteln und Gegenständen in den Administrativverträgen

Der neue Administrativvertrag mit tarifsuisse ist unterzeichnet und seit dem 1.1.2019 gültig. Die wichtigste Neuerung betrifft die Regelung der Abgabe von Mitteln und Gegenständen (MiGe) zur Selbstanwendung in Art. 9, Abs. 5. Zudem wird im neuen Anhang 5 eine Einteilung der MiGeL-Produktegruppen in Selbst- und Fremdanwendung vorgenommen. Ziel dieser Empfehlung ist die Vereinfachung der Abrechnung von Mitteln und Gegenständen. Ansonsten hat der Vertrag nur geringfügige Anpassungen erfahren. Bitte beachten Sie die Änderungen bei der Nummerierung der Artikel und Anhänge.

Im Administrativvertrag HSK ist die Abgabe von Mitteln und Gegenständen seit September 2018 im Anhang 7 geregelt.

Die CSS akzeptiert die Spitex-Organisationen auch ohne separate Regelung als Abgabestellen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist deshalb keine Vertragsänderung nötig.


Informationsschreiben Bedarfsmeldung

Bitte beachten Sie das Informationsschreiben (im Download) der Verhandlungsdelegation zum Thema "Bedarfsmeldung in der Spitex."


Ergänzungsvereinbarung im Administrativvertrag HSK / CSS

In den Administrativverträgen der HSK und der CSS wurde der Anhang 5 (Fachpersonal) durch eine Ergänzungsvereinbarung folgendermassen angepasst: Fachangestellte/r Betreuung (FaBe) und Betagtenbetreuer/in (BB) werden nur für die Grundpflege eingesetzt, nicht für Untersuchung/Behandlungspflege. Die Verträge wurde mit entsprechender Vereinbarung zu Anhang 5 ergänzt.


Auflösung Paritätische Vertrauenskommission (PVK)

Die Verhandlungsdelegationen Spitex Schweiz, Association Spitex Privée Suisse und tarifsuisse ag haben beschlossen, die PVK aufzulösen. Das Reglement betreffend die Paritätische Vertrauenskommission (PVK) wurde somit per 31. März 2017 gekündigt.

Siehe Download: Rundschreiben Auflösung Paritätische Vertrauenskommission (PVK)


Abrechnung von Inhouse-Pflege

Die Verhandlungsdelegationen von Spitex Schweiz, Association Spitex Privee Suisse und tarifsuisse ag haben das Urteil des Schiedsgerichtes des Kantons Bern vom 20. November 2015 betreffend die Vergütung von KVG-Pflichtleistungen hinsichtlich ambulanter ln-House-Pflege ("ln-House-Spitex") zur Kenntnis genommen.

Es wird empfohlen, für die ambulante ln-House-Pflege stattdessen die Vergütung gemäss Art. 7a Abs. 1, 2 und 3 KLV abzurechnen; selbstverständlich jeweils unter Berücksichtigung der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (Art. 32 KVG).

Siehe Download: Entscheid Abrechnung Inhouse-Pflege